









Das einheitliche digitale Ökosystem für den Öffentlichen Gesundheitsdienst EDÖ² verbindet und vernetzt zahlreiche Anwendungen und Funktionalitäten innerhalb des ÖGD in einer Gesamtarchitektur. Ziel ist es, die vielfältigen Aufgaben des ÖGD künftig durch eine vernetzte, moderne und resilient ausgestaltete Fachanwendungslandschaft möglichst umfassend zu unterstützen und eine enge Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb und außerhalb der Verwaltung zu ermöglichen.
Dabei umfasst das EDÖ² sowohl Fachanwendungen für die Nutzung innerhalb der Gesundheitsämter als auch Dienste, die die Schnittstelle zu Bürgerinnen und Bürgern sowie Einrichtungen bilden.
Die entsprechenden Anwendungen sind in der nachfolgenden Grafik dargestellt.



Die Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Bayern zur Entwicklung und Weiterentwicklung des EDÖ² geht über eine reine finanzielle Beteiligung hinaus; die Partner bringen auch personelle und / oder strukturelle Ressourcen in die Kooperation ein.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung des EDÖ² erfolgt über einen gemeinsamen Steuerungskreis sowie drei Digitalzentren (Fachanwendung ÖGD, Wasser, Bürgerportal). Ziel ist die Schaffung einer modularen Plattform, die von allen Partnerländern gemeinsam aktiv weiterentwickelt und gemeinsam dauerhaft betrieben werden kann – technisch wie fachlich.
Um eine möglichst breite und effiziente Zusammenarbeit zu ermöglichen, steht diese Kooperation weiteren Bundesländern sowie Einrichtungen des Bundes offen.
Baden-Württemberg leitet das Digitalzentrum Fachanwendung ÖGD und Bayern leitet die Digitalzentren Wasser und Bürgerportal. Die Digitalzentren sind für die länderübergreifende Weiterentwicklung der jeweiligen Anwendung verantwortlich und übernehmen dabei eine Vielzahl an Aufgaben.
Dabei liegt der Fokus auf einer Koordinationsfunktion. Die Einbringung, Priorisierung und Umsetzungsentscheidung von neuen Anforderungen erfolgt länderübergreifend gemeinsam und auf Augenhöhe.
Ein Beitritt zur Kooperation kann durch eine schriftliche Beitrittserklärung für einen oder mehrere Anwendungsbereiche erfolgen. Jedes Land kann so mit einem thematischen Schwerpunkt einsteigen und diesen später erweitern.
So ist beispielsweise eine Kooperation mit Baden-Württemberg und Bayern nur für die Wasser-Fachanwendung oder die Fachanwendung ÖGD (inkl. der Funktionalitäten der Wasser-Fachanwendung) möglich – oder etwa für die Wasser-Fachanwendung und das Bürgerportal. Mit diesem modularen Ansatz kann die Zusammenarbeit je nach den individuellen Bedarfen der Länder gestaltet werden, auch wenn Bayern und Baden-Württemberg in der Synergie der drei Angebote ihren gemeinsamen Ansatz für ein einheitliches digitales Ökosystem sehen.
Für einen flexiblen Beitritt unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Ausgangslagen der Länder wird zwischen einer Übergangsphase und einer Regelbetriebsphase unterschieden. Ein Beitritt ist in beiden Phasen möglich.
2026 — 2027
ab 2028
Eine Mitnutzung auf Ebene der Land- und Stadtkreise ist geplant und wird zu einem späteren Zeitpunkt konkretisiert.
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dank dauerhafter länderübergreifender Weiterentwicklung koordiniert über die Digitalzentren mit verbindlicher Investitionsbereitschaft aus BW und BY
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dank des künftigen SaaS-Angebots der Komm.ONE (zunächst über gov.digital, perspektivisch über DVC) und des LGL
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dank Komm.ONE und AKDB im Cost-Share-Modell ohne Gewinnerzielungsabsicht
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dank umfassender Berücksichtigung von Schnittstellen zwischen den Anwendungen in EDÖ² und vor- und nachgelagerten Systemen
KEINE LIZENZKOSTEN
bei Partizipation an bereits geleisteten Entwicklungsleistungen von BW, BY, TH im höheren achtstelligen Bereich
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dank Verträge über gov.digital (perspektivisch DVC) und Rahmenverträge aus BW und BY
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dank ausgefeilter vertragsrechtlicher Lösungen mit allen Realisierungspartnern
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dank Unterstützung über qualitätsgesicherte Muster-Dokumente für die landesindividuelle Prüfung
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dank Konzepten, Instrumenten, Schulungsvideos und passenden Rahmenverträgen zur individuellen Umsetzung vor Ort
In einem nächsten Schritt liegt der Fokus neben der Weiterentwicklung der Anwendungen selbst auf der Vernetzung in das Gesundheitswesen sowie dem verstärkten Einsatz von innovativen Technologien.
Kommunikation (KIM)
Strukturierte, rechtssichere Kommunikation mit Leistungserbringern im Gesundheitswesen
Elektronische Patientenakte (ePA)
Dokumente medienbruchfrei und strukturiert über die ePA bereitstellen
Elektronischer Impfpass
Informationen aus dem elektronischen Impfpass direkt anzeigen
Innovative Datenplattform ÖGD
Einen gemeinsamen, qualitätsgesicherten Datenhaushalt im ÖGD schaffen
Vernetzung von Daten im Gesundheitswesen
Schnelle Dashboardauswertungen und Schnittstellen zu Krankenkassen, Ärzten etc.
Einsatz von KI
Erhöhung von Effizienz und Steigerung von Qualität durch Künstliche Intelligenz
Bei Interesse an einem Beitritt oder einem individuellen Austausch melden Sie sich unter: